Evangelische Kindertagesstätte

Wir sind eine von 4 Konsultationseinrichtungen im Saarland. D.h. in unserer Einrichtung können Erzieherinnen und Teams hospitieren, um sich in der pädagogischen Arbeit fortzubilden und somit aus der Praxis für die Praxis zu lernen. Wir sind beispielhaft für andere Einrichtungen zur Umsetzung des Saarländischen Bildungsprogramms. Dabei liegt unser Schwerpunkt auf unserem Raumkonzept: Räume bilden Bildungsräume.

Wir arbeiten nach dem Offenen Ansatz mit einer kindzentrierten Pädagogik. Dabei orientieren wir uns u.a. an dem Situationsansatz und der Freinet – Pädagogik. Unser besonderes Profil ist unser Raumkonzept, in dem im Alltag die individuellen Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden. Die Kinder entscheiden morgens selbst, in welche Bildungsbereiche sie begleitet werden möchten. Hierbei gibt es auch die Möglichkeit, dass Kinder ohne Erzieherin in Bereichen oder im Außengelände eingeteilt sind.

…….bei uns bestimmen die Kinder mit. Wann sie was mit wem, wo spielen möchten…….

Unsere Räume:

  • „Empfang“ am Morgen
  • Rollenspielzimmer
  • Bauen und Konstruieren
  • Schneckenzimmer als Kuschel und Lesebereich
  • Zahlenzimmer und Schreibwerkstatt
  • Krippenraum als Nest
  • Bewegungsspielraum
  • Atelier und Werkraum
  • Außenatelier
  • Musikspielzimmer
  • Forscherlabor
  • Wasserwerkstatt im Waschraum
  • Kinderrestaurant/ Frühstücksbuffet mit Rohkost
  • Kommunikationsflur
  • Außengelände

Der offene Ansatz gewährleistet:

Beteiligung der Kinder
Gruppenarbeit
individuelle Bedürfnisse
Orientierung durch Strukturen und Systeme
Aufsichtspflicht

Alle Bereiche für die Kinder, sind mit den Kindern gemeinsam entstanden und gestaltet. Das Angebot dieser Räume ist das Ergebnis vielfältiger Beobachtungen, was Kinder brauchen und was entsteht, wenn Kinder mit planen und wenn Räume zu Freiräumen geöffnet werden. Kinder entscheiden selbst womit sie sich wann, wo und wie beschäftigen. Dies geschieht innerhalb eines vorgegebenen Rahmens deren Verantwortung bei der Erzieherin liegt. Hierbei wird darauf geachtet, dass die Anpassungsleistung des Kindes seinem jeweiligen Entwicklungsstand entsprecht.
Reflexion und Evaluation gehören zur täglichen Arbeit um das Kind „da abzuholen wo es steht“.

Die 10 Krippenkinder sind eine eigene Gruppe und haben einen eigenen Raum als Nest.
Wir erleben dass Kinder mit Behinderung eine Bereicherung für alle Kinder, Eltern und Erzieherinnen bedeutet und arbeiten gerne mit der Arbeitsstelle für Integration ( AFI) zusammen.

Unser Bildungsverständnis:

Kinder lernen durch Selbsttätigkeit. Bildungsprozesse bei Kindern vollziehen sich in der Konstruktion von Ideen, durch Forschen, Entdecken, Ausprobieren, Fehler machen dürfen und wieder von vorne anfangen, in der Auseinandersetzung mit anderen Kindern.
Die Selbsttätigkeit ist eine befriedigende Art des Lernens. Kinder lernen immer und in jeder Situation. Spielzeit ist Bildungszeit

Unsere Teamphilosophie

geht von den Fähigkeiten der Kinder, sprich ihren Kompetenzen aus. Selbstwertgefühl und Autonomie heißen unsere Ziele. Wir hören ihre Fragen, gehen individuell auf ihre Bedürfnisse ein und ermöglichen ihnen, ihre Wissbegierde zu befriedigen. Wir unterstützen ihre Ideen und ihre Kreativität. Wir möchten Bildungsgelegenheiten mit den Kindern gemeinsam schaffen und machen uns mit ihnen auf den Weg Antworten auf ihre Lebensfragen zu finden. Wir sehen uns selbst als Lernende, die keine Antworten vorgeben. Denn wir wollen die Kinder, wie in dem Buch „der kleine Prinz“ beschrieben, als „Könige der Frage“ betrachten.

“Dürfen die Kinder machen was sie wollen?”
- das sollte nicht die Frage sein. Wesentlich für die Kinder ist, dass sie im Leben wissen, was sie wollen

…bei uns gibt’s was zu erleben…

  • warum die Sterne leuchten?
  • kommt der Regen aus dem Weltall?
  • komme ich als Ei auf die Welt?
  • kann Wasser schmelzen?
  • wie lange ist eine Stunde?

Reden Über

  • Gott
  • die Menschen
  • Über’s Lebe

Wir bieten:

  • Voranmeldungsgespräche mit Besichtigung und Konzepterläuterung der Kita für Eltern vom Kindergartenkindern
  • “Erstlingselternabende”
  • Bildung von Anfang an
  • Eingewöhnungskonzept mit den Eltern
  • regelmäßige Entwicklungsgespräche
  • Gestaltung von Gottesdiensten für und von Kindern und auch mit Eltern
  • religionspädagogische Arbeit mit den Kindern
  • sozialpädagogische Projekte
  • Projekte für Vorschulkinder und die Gestaltung des Übergangs in die Grundschule
  • Ausflüge
  • Portfolios für alle Kinder
  • Einzelfallhilfe durch Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen
  • Qualitätsentwicklung für unsere Einrichtung
  • Qualifizierte pädagogische MitarbeiterInnen
  • Elternzusammenarbeit
  • Themenbezogene Elternabend

Unser Team:
Wir sind insgesamt 9 pädagogische Fachkräfte.
Leitung: Diemuth Hock-Forth Dipl. Sozialpädagogin und Fachkraft für den Situationsansatz
Stellvertr. Leitung: Susanne Fritsch Erzieherin und im BA –Studiengang Sozialmanagment u. frühe Kindheit

Platzangebot:
Wir haben insgesamt 70 Plätze. Davon sind 10 Krippenplätze und 60 Kindergartenplätze.
Wir verfügen über 40 Tagesplätze

Öffnungszeiten:
Tagesplätze: 7.15 Uhr bis 16.30 Uhr Regelplatz: 7.15 Uhr bis 13.00 Uhr

Elternbeiträge:
Kindergartenregelplatz 1. Kind: 97 Euro 2. Kind: 73 Euro 3. Kind: 48,50 EUro
Kindergartentagesplatz 1. Kind: 118 Euro 2. Kind: 89 Euro 3. Kind: 59 Euro
Krippenplatz 1. Kind: 275 Euro 2. Kind 208 Euro 3. Kind: 137,50

Hinweise: die Voranmeldungen für Krippenplätze laufen nur telefonisch. Erst wenn sicher ist, dass Sie einen Platz haben, können Sie sich die Kita ansehen
Evangelische Kindertagesstätte
Taubenstrasse 3
66740 Saarlouis
Telefon 06831-3135
E-Mail: kita (at) evangelische-kirche-saarlouis.de

So könnte es auch bei uns in der Kita gewesen sein:

Ein kleiner Junge hatte beim Stiefelanziehen Probleme, und so kniete seine Erzieherin sich nieder, um ihm dabei zu helfen.

Mit gemeinsamen Stossen, Ziehen und Zerren gelang es, zuerst den einen und schließlich auch noch den zweiten Stiefel anzuziehen.

Als der Kleine sagte: “Die Stiefel sind ja am falschen Fuß!“ schluckte die Erzieherin ihren Anflug von Ärger runter und schaute ungläubig auf die Füße des Kleinen. Aber es war so; links und rechts waren tatsächlich vertauscht.

Nun war es für die Erzieherin ebenso mühsam wie beim ersten Mal, die Stiefel wieder abzustreifen. Es gelang ihr aber, ihre Fassung zu bewahren, während sie die Stiefel tauschten und dann gemeinsam wieder anzogen, ebenfalls wieder unter heftigem Zerren und Ziehen. Als das Werk vollbracht war, sagte der Kleine: „Das sind nicht meine Stiefel!“

Dies verursachte im Inneren der Erzieherin eine neuerliche, nun bereits deutlichere Welle von Ärger, und sie biss sich heftig auf die Zunge, damit das hässliche Wort, das darauf gelegen hatte, nicht ihren Mund entschlüpfte. So sagte sie lediglich: “Warum sagst du das erst jetzt?“

Ihrem Schicksal ergeben kniete sie sich nieder und zerrte abermals an den widerspenstigen Stiefeln, bis sie wieder ausgezogen waren.